SEO oder Content Optimierung - Was hilft wirklich

SEO oder Content Optimierung - Was hilft wirklich?


In diesem Artikel zeigen wir die Unterschiede zwischen SEO und Content-Optimierung auf und gehen der Frage nach, welche Maßnahmen besser geeignet sind, um die Sichtbarkeit von Inhalten in Suchmaschinen zu erhöhen.

 

Inhalt:

 

Der Wettbewerb um Online-Sichtbarkeit ist heute intensiver denn je. Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen versuchen, ihre Reichweite in den digitalen Kanälen zu erhöhen. Insbesondere wenn es um organischen, unbezahlten Traffic geht, sind Unternehmen bestrebt, sich einen Vorteil gegenüber ihren Mitbewerbern zu verschaffen.

 

Suchmaschinen zählen zu den wichtigsten Traffic-Quellen.

In Zeiten von Instagram, YouTube, TikTok oder Facebook nimmt die Bedeutung von Social Media Kanälen stetig zu. Dies gilt auch für E-Mail-Marketing, das - richtig eingesetzt - ein wertvolles Instrument für Unternehmen sein kann, um mit ihren Zielgruppen in Kontakt zu bleiben. Vor allem aber sind und bleiben Suchmaschinen für viele Unternehmen eine der wichtigsten Traffic-Quellen.

 

Nutzer von Suchmaschinen verfolgen konkrete Ziele.

Die Bedeutung von Suchmaschinen und das Streben von Unternehmen nach Sichtbarkeit in den SERPs (Search Engine Result Pages, deutsch: "Suchergebnisseiten") hat einen wichtigen Hintergrund. Es sind die Intentionen der Nutzer, die für viele Unternehmen von Interesse sind. Damit zusammenhängend auch der Zeitpunkt, an dem Unternehmen sichtbar sein müssen, um wahrgenommen zu werden.

 

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Ein Ziel vieler Unternehmen ist es, genau dann für (potenzielle) Kunden sichtbar zu sein, wenn diese eine Intention verfolgen und sich beispielsweise konkret für ein Produkt oder eine Dienstleistung interessieren. Ist das Interesse also groß und mit einer möglichen Kaufabsicht verbunden, macht es für Unternehmen Sinn, sich so zu positionieren, dass sie im Fokus der Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppe stehen.

 

SEO - gestern und heute.

Wenige Jahre nach dem Start der ersten Suchmaschinen im Jahr 1990 entwickelte sich rasch eine neue Disziplin des digitalen Marketings, die sich auf die Verbesserung der Sichtbarkeit von Websites in Suchmaschinen konzentrierte. SEO, die Abkürzung für "Search Engine Optimization", (deutsch: "Suchmaschinenoptimierung") war geboren. Während sich die Suchmaschinenoptimierung in der Anfangszeit vor allem auf Keywords konzentrierte und technische Aspekte im Vordergrund standen, hat sich SEO im Laufe der Jahre weiterentwickelt.

 

Suchmaschinen konzentrieren sich auf qualitativ hochwertige Inhalte.

Früher reichte es für findige Suchmaschinenoptimierer meist aus, eine Reihe von Keywords im Content und im Keyword-Meta-Tag zu platzieren, um schnell die Positionen in den SERPs zu verbessern. Heute sind solche Ansätze kaum mehr vorstellbar. Hinzu kommt, dass seit 2009 auch der Keywords-Meta-Tag von Google offiziell nicht mehr berücksichtigt wird.

 

Was heute zählt, ist guter Content.

Der Nutzen der Inhalte ist von großer Bedeutung. Suchmaschinen arbeiten nach einem "Problemlösungsprinzip". Ihr Ziel ist es, den Nutzern bei einer Suchanfrage die bestmöglichen Suchergebnisse für die jeweilige Suchanfrage zu liefern. Aus diesem Grund legen Suchmaschinen wie Google oder Bing großen Wert darauf, dass die Inhalte für die Nutzer relevant sind. Der Content sollte Informationen liefern, die dem Nutzer bei der Lösung eines "Problems" behilflich sind.

 

Ist Content-Optimierung der Ersatz für Suchmaschinenoptimierung?

Der Fokus von Suchmaschinen liegt eindeutig auf hoher Qualität, Einzigartigkeit und Relevanz von Inhalten, um das übergeordnete Ziel zu erreichen, den Nutzern hilfreiche Inhalte anzubieten. Als Betreiber einer Website sollte es im besten Fall auch der eigene Fokus und Anspruch sein, solche Inhalte für die Leserinnen und Leser bereitzustellen. Aber reicht es wirklich aus, nur die Inhalte zu optimieren und SEO außer Acht zu lassen?

In diesem Zusammenhang habe ich in den letzten Jahren immer wieder von Kolleginnen und Kollegen gehört, dass SEO sich dem Ende zuneigt und abgeschrieben werden kann. Es heißt oft, man müsse nur gute Inhalte schreiben. Der Rest ergibt sich dann von selbst. Mit anderen Worten: "SEO ist Geschichte. Gelobt sei die Content Optimierung!"

Aber ist das wirklich so?

Die Antwort lautet: "Ja", Content ist von größter Bedeutung und "Nein", SEO hat nicht ausgedient. SEO ist nach wie vor von grundlegender Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung und wichtig für die Verbesserung der Sichtbarkeit in den SERPs.

Was sich jedoch geändert hat, ist die Art und Weise, wie SEO heute umgesetzt werden sollte, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Um dies zu verstehen, ist es hilfreich, die beiden Bereiche etwas genauer zu betrachten und zu vergleichen.

 

Wo liegt der Schwerpunkt von SEO?

Unter SEO versteht man die technischen und strategischen Maßnahmen, die ergriffen werden, um die Sichtbarkeit einer Website in Suchmaschinen zu verbessern. Dazu gehören Keyword-Recherche, On-Page-Optimierung, Aufbau von Backlinks, technische Optimierung und vieles mehr.

Suchmaschinenoptimierung ist entscheidend, damit Suchmaschinen eine Website verstehen, indexieren und in ihren Suchergebnissen anzeigen können. SEO dient dazu, eine Website für Suchmaschinen zugänglich zu machen und ihr Ranking in den Suchergebnisseiten zu verbessern.

 

Wo liegt der Schwerpunkt der Content Optimierung?

Die Optimierung von Inhalten konzentriert sich auf die Bereitstellung hochwertiger und relevanter Inhalte für die Zielgruppen. Dazu gehört das Verfassen von ansprechenden und informativen Texten. Es bedeutet aber auch die Bereitstellung zusätzlicher Elemente wie Bilder und Videos, die den Informationsgehalt und die Einzigartigkeit der Inhalte erhöhen können.

 

SEO und Content-Optimierung gehen Hand in Hand.

Es ist wichtig zu verstehen, dass SEO und Content-Optimierung eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen. Der beste Inhalt allein nützt wenig, wenn er von den Suchmaschinen nicht gefunden und indexiert wird. Umgekehrt kann eine technisch optimierte Website mit schwachem Inhalt die Besucher nicht überzeugen und langfristig binden.

 

Fazit: Ein ganzheitlicher Ansatz führt zu besseren Ergebnissen.

Wenn es darum geht, die Sichtbarkeit einer Website in Suchmaschinen zu verbessern, erzielen Sie die besten Ergebnisse, wenn Sie sich sowohl auf die technische als auch auf die inhaltliche Optimierung konzentrieren.

Widmen Sie Ihre Zeit der Erstellung hochwertiger, relevanter und einzigartiger Inhalte. Achten Sie besonders auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe. Berücksichtigen Sie technische Aspekte wie die Bereitstellung barrierefreier Inhalte, schnelle Ladezeiten und eine problemlose Indexierbarkeit. Zusammen bilden SEO und Content Optimierung ein unschlagbares Team, um die Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu verbessern.

 

Autor dieses Beitrags:

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Christos Farakos ist seit über 15 Jahren im digitalen Marketing führender Unternehmen tätig. In seinen letzten beruflichen Stationen war er als "Head of Marketing DACH" eines Geschäftsbereichs eines internationalen Konzerns und als "Leiter Marketing" im öffentlichen Dienst tätig. Davor arbeitete er viele Jahre in den Bereichen SEO, SEA und Performance Marketing für ein international agierendes und weltweit führendes Unternehmen sowie für eine Digital Marketing Agentur eines der größten Agenturnetzwerke der Welt.

Christos Farakos ist leitender Dozent im AKDMM-Zertifikatslehrgang "SEO und Content Optimierung".


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